GRUNDSCHULE WEIßKIRCHEN
Eingangsstufe Ein   Team   aus   Lehrerinnen   /   Lehrern   und   Sozialpädagoginnen   /   Sozialpädagogen   betreut   die   Kinder   und führt   sie   innerhalb   von   zwei   Jahren   an   das   Lernen   und   Arbeiten   im   Unterricht   der   Grundschule   heran.   An den   zweijährigen   Besuch      der      Eingangsstufe      schließen      sich      die      Klassen   2   -   4      an,   sodass      die     Grundschulzeit insgesamt fünf Jahre beträgt. Lernen in der Eingangsstufe In   den   ersten   Monaten   der   E1   steht   ein   vielfältiges   Lernangebot   aus   graphomotorisch,   akustisch,   optischen, kooperativen   und   wahrnehmungsfördernden   Übungen   im   Mittelpunkt   der Arbeit.   Um   den   altersgemäß   hohen Bewegungsdrang   gerecht   zu   werden   sind   Bewegungs-   und   Spielphasen   ein   wichtiger   Bestandteil   des Schulvormittags.    Der    Aufbau    sozialer    Verhaltensweisen,    die    Förderung    emotionaler    Kräfte    und    die Förderung   der   körperlichen      Entwicklung      können   in      der      Eingangsstufe      aufgrund      zeitlicher   Voraussetzung genügend Berücksichtigung finden. Schon      während      des      ersten      Eingangsstufenjahres      werden      alle      Ziffern      eingeführt      und      erste Rechenoperationen    entwickelt.    Zudem    erlernen    die    Schüler    den    Umgang    mit    der    Anlauttabelle    um lautgetreu schreiben zu können und erste Wörter zu lesen. Arbeitsweise und Arbeitshaltung Innerhalb   der   Schule   ist   die   E1   von   der   geltenden   Stundenordnung   weitgehend   ausgenommen.   Auch   die Pausenzeiten    sind    zu    Schulbeginn    so    gelegt,    dass    die    Kleinen    unter    sich    sind.    Im    Laufe    des    ersten Schulhalbjahres   bekommen   die   Kinder   “Pausenpaten”   und   gehen   mit   den   anderen   Grundschulkindern   in   die Pause. Zwar   gibt   es   einen   altersgemäß   angemessenen   Stundenplan   für   die   Kinder,   doch   gilt   es   in   der   E1   auf keinen   Fall,   ein   bestimmtes   Pensum   unter   allen   Umständen   zu   erfüllen.   So   können   z.B.   außerplanmäßige Vorhaben einen ganzen Schulvormittag bestimmen. Zusammenarbeit von Lehrern und Sozialpädagogen in der Eingangsstufe Die   beiden   Lehrkräfte   übernehmen   die   Klassenleitung,   während   der   Sozialpädagoge   den   Unterricht   in Doppelbesetzung    begleitet    und    unterrichtliche    Inhalte    übernimmt.    In    enger    Kooperation    und    engem Austausch   gewährleisten   die   drei   Lehrkräfte   eine   verlässliche   und   konzeptionelle   Eingangsstufenarbeit. Auf diese Art   und   Weise   werden   die   Eingangsstufenkinder   mit   drei   Lehrkräften   vertraut.   Der   Vorteil   des   Systems liegt   auf   der   Hand:   Allen   Kindern   kommt   gleichermaßen   zugute,   was   von   der   Ausbildung   und   dem   Können der   Sozialpädagogin/   des   Sozialpädagogen   und   dem   der   Lehrer/innen   im   Unterricht   angeboten   wird.   Bei Krankheit   einer   Lehrkraft   kann   die   dritte   den   Unterricht   übernehmen.   Die   Kinder   haben   so   die   ersten      beiden Jahre nach Möglichkeit keinen Lehrerwechsel.